H I E R    L E R N E N    S I E    Y O G A

Wir unterrichten YOGA auf wissenschaftlicher Grundlage unter Einbezug der ayurvedischen Marmalehre und nach der Lehre von Adj. Prof. Reinhard Bögle, YOGA FORUM München e.V.
Yoga zielt auf einzelne Muskeln und zusammenhängende Muskelsysteme, wirkt über die Muskeln hinein in das Nervensystem. Durch regelmäßiges Üben über einen längeren Zeitraum wird der Körper aktiviert, wo er zu passiv war, gestärkt, wo er zu schwach war, gedehnt wo er verkürzt war und beruhigt, wo er zu aktiv war.

Die Vergrößerung der körpernahen Wahrnehmung, die freie Atmung und die entspanntere Konzentration ermöglichen es, das Nervensystem zu beruhigen, die Zirkulation zu verbessern und mehr psychosomatisches Wohlbefinden zu erreichen. Im Rahmen der Einführungskurse lernen Sie einige Grundübungen des Yoga kennen und anwenden, die Sie dann eigenständig üben oder in weiteren Kursen vertiefen können.

D A S    I S T    Y O G A

tad-asana

tad = einen Ton anschlagen; ein Geräusch, auch Berg. Heißt auch Samasthiti;
sama = gleichartig, ausgewogen, gerade, genau, richtiges Maß, weiche Balance;
Sthiti = stehen, dauerhaft stabil stehen, stabilisieren

ausgeglichen stehen

Eine standfeste Haltung finden und ins Gleichgewicht kommen. Der unhörbare Ton wird angeschlagen.

adho-mukha-shvana-asana

adho = nach unten, Richtung Erde;
mukha = Gesicht, Mund, der höchste Punkt des Körpers, Gesichtsausdruck, innere Verfassung;
shvana = Hündin/Hund

hinabschauender Hund

Die Hündin streckt sich und findet ihre Kraft.

schirsh-asana

schirsh = Kopfstand

Kopfstand

 

utthita-trikon-asana

utthita = ausgebreitet, ausgestreckt, auch gesteigerte Aktivität;
trikon = ein Dreieck bildend

einen Schritt vorwärts tun

Ein großes Dreieck, das aus Dreiecken zusammengesetzt ist, ausbreiten, indem ein großer Schritt vorwärts getan wird.

utthita-parshva-kona-asana

utthita = ausgebreitet, ausgestreckt, auch gesteigerte Aktivität;
parshvam = seitlich, untere seitliche Rippe;
kona = Winkel, Ecke

den Horizont erweitern

Über das abgewinkelte Bein streckt sich die Flanke und wendet sich mal zu dieser, mal zu jener Seite. Der Horizont weitet sich.

vira-bhadra-asana I

vira = notwendiger Energieeinsatz, weiblich: eine Frau im besten Lebensalter mit Mann und Kindern;
bhadra = gut, erfreulich, glücklich, glück bringend

ein erster gezielter Energieeinsatz

Ein gezielter, Glück bringender Energieeinsatz, der nötig ist, um eine schwierige Situation oder eine anspruchsvolle Aufgabe zu meistern.

vira-bhadra-asana II

vira = notwendiger Energiesatz, weiblich: eine Frau im besten Lebensalter mit Mann und Kindern;
bhadra = gut, erfreulich, glücklich, Glück bringend

ein zweiter geziehlter Energieeinsatz

Ein gezielter, Glückbringender Energieeinsatz, der nötig ist, um eine schwierige Situation oder eine anspruchsvolle Aufgabe zu meistern.

parshva-uttan-asana

parshva = untere seitliche Rippen, Flanken; ut = hoch, aufwärts, hinauf, behutsam; tan = ausgedehnt, ausgebreitet, ein ausgedehnter Ton, eine Faser oder Schnur, die lang, straff und gerade gezogen wird; uttan = gestreckt, ausgebreitet, offen; wie die Vegetation, die nach oben wächst, sich ausbreitet und öffnet; komponieren, zeigen, aufgehen, aufwärts gehen, zunehmen

Beinaufrichtung mit Flankenstreckung

Den Rippen und dem unteren Brustkorb erlauben, sich sanft zu dehnen, weiter zu werden und sich seitlich auszubreiten.

prasarita-pada-uttan-asana

parasita = vorwärts bewegen, ausbreiten, erweitern, expandieren; pra = vorwärts, vor, voran, hervor;
sara = gute, ausgezeichnete Qualität, Stärke, Kraft, Handlungsfähigkeit; pada = Fuß, Bein; uttan = gestreckt, ausgebreitet, offen; wie die Vegetation, die nach oben wächst, sich ausbreitet und öffnet; komponieren, zeigen, aufgehen, aufwärts gehen, zunehmen

ausgebreitete Beinaufrichtung

Durch sanftes Dehnen die guten Qualitäten ausbreiten. Zusammen mit den kräftigen Füßen und den ausgebreiteten Beinen kann auch der Brustkorb weit werden.

uttan-asana

ut = hoch, aufwärts, weg von; tan = ausgedehnt, ausgebreitet, ein ausgedehnter Ton, eine Faser oder Schnur, die lang, straff und gerade gezogen wird;
uttan = gestreckt, ausgebreitet, offen; wie die Vegetation, die nach oben wächst, sich ausbreitet und öffnet

parallele Beinaufrichtung

Durch sanftes Dehnen die guten Qualitäten in den Vordergrund rücken. Den unhörbaren Ton ausweiten und ausdauernde, ruhige Kraft gewinnen.

janu-shirs-asana

janu = Knie; shirs = oberer, vorderer Teil, auch der Kopf

Sitzen mit gefaltetem Bein

Das Knie des gewinkelten Beines bewegt sich entgegengesetzt zum vorderen Bein. Der Kopf und das Knie finden ihren Ort.

yoga

marichi-asana II

marichi = Name eines Weisen, ein Lichtstrahl, strahlend

sich wie ein Lichtstrahl ausrichten

Die Mittellinie des Brustbeins wie einen Lichtstrahl nach vorne richten – mit freiem Brustkorb und Lungen, die etwas vom Bauchraum wegheben.

upavishtha-kona-asana

upa = in Richtung, ähnlich, nahe bei; vish = fließen, laufen, ausbreiten, wie Wasser fließt; vishta = sitzend, ankommen erreichen, würdevoll, gewichtig sitzen; kona = Winkel, Ecke

Sitzen im weiten Winkel

Sitzen im weiten Winkel mit ausgebreiteten Beinen und aktiven Armen. Sich in seiner schönen Ecke, dem Becken, bequem einrichten.

pashchimottan-danda-asana

pashchima = hinten, später, danach, am Ende, der Westen; es ist verbunden mit dem Sonnenuntergang, dem Ende des Tages, den letzten Dingen; uttan = gestreckt, ausgebreitet, offen, wie die Vegetation, die nach oben wächst, sich ausbreitet und öffnet; danda = Stab, Stock, Stiel, gerechte Verteilung

die Rückseite zart ausbreiten

Die Rückseite des Rumpfes, der Beine und Arme wird sanft ausgestreckt. Die Stärke von Armen und Beinen wird entdeckt und ausbalanciert, um sich zu erholen.

paschimottan-asana

pashchima = Rücken, Westen, Körperrückseite; ud = Kraft, Intensität; tana = ausgestreckt; uttan = gestreckt, ausgebreitet, offen, wie die Vegetation, die nach oben wächst, sich ausbreitet und öffnet

Sitzen mit Rückenstreckung

Die Rückseite des Rumpfes, der Beine und Arme wird sanft ausgestreckt. Die Stärke von Armen und Beinen wird entdeckt und ausbalanciert, um sich zu erholen.

urdhva-mukha-pashchimottan-asana

pashchima = hinten, später, danach, am Ende, der Westen; es ist verbunden mit dem Sonnenuntergang, dem Ende des Tages, den letzten Dingen;
urdhva = nach oben gerichtet; mukha = Gesicht

umgekehrte Rückseitenstreckung

Die Rückseite des Rumpfes, der Beine und Arme wird sanft ausgestreckt. Die Stärke von Armen und Beinen wird intensiv wahrgenommen und ausbalanciert, um Erholung zu finden.

hal-asana

hal = Pflug

Pflug-Haltung

sarvang-asana

sarvang = alle Glieder, Teile

Schulterstand

supta-baddha-kona-asana

supta = sich niederlegen zum Schlafen, ohne eingeschlafen zu sein; baddha kona = weich zusammengefalteter, wohlgeformter, gebundener Winkel

mit weich zusammengefalteten Beinen liegen

Sich weich berührender Winkel. Mit weich zusammengefalteten Beinen liegen.

supta-vira-asana

supta = liegend, schlafend;
vira = ein Mensch, der etwas leistet

liegender Held

 

shava-asana